Vorurteile abbauen – Strategien für den vielfältigen Arbeitsplatz“

Mit multikulturellen Lebensfeldern sind die Teilnehmenden im SEMO, bei der Stellensuche, beim Schnuppern sowie im Alltag (Ausgang u.a.) häufig konfrontiert – kein Wunder, dass Angst, Vorurteile und Rassismus auftauchen. Doch woher kommen Vorurteile? Was können sie tun, wenn sie Ausgrenzung einer gesellschaftlichen Gruppe an sich selbst oder bei anderen bemerken? Aktuelle Themen, die die Gruppe betreffen (wie die Situation von muslimischen Jugendlichen, Flüchtlingen oder anderen vertretenen Gruppen), können direkt aufgenommen und in das Modul integriert werden.

In diesem Eintagesmodul schafft das NCBI-Leitungsteam durch lebendige Übungen eine sichere Atmosphäre, in der man die Distanz gegenüber als fremd Wahrgenommenen betrachtet und verstehen lernt. In Rollenspielen, in Partner- und Gruppengesprächen erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie emotionelle und institutionelle Auslöser der Diskriminierung konstruktiv bewältigt werden können. Sie lernen, wie Verletzungen, Fehlinformationen und Ohnmachtsgefühle mit feindlichen Einstellungen zusammenhängen. Es wird geübt, solche Einstellungen aufzulösen, abwertende Bemerkungen und Handlungen zu erkennen und sie bei sich selbst und auch bei anderen kreativ und konstruktiv zu unterbrechen.

Dieses Modul ist für die Teilnehmenden an SEMO insbesondere deshalb relevant , da Jugendliche mit Migrationshintergrund an diesen Institutionen überrepräsentiert sind und bei einigen von ihnen (tatsächliche oder vermutete) Diskriminierungserlebnisse vorgekommen sind und ihren Einstieg in die Arbeitswelt zusätzlich erschweren.

Kontakt

Für Interessierte:

Andi Geu

Telefon 031 311 55 09 oder E-Mail andi.geu@ncbi.ch